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Sie befinden sich hier im (Fach-) Bereich: Dienste in der Arbeitswelt - Jugendberufshilfe (JBH)

Jugend(berufs)hilfe
Der § 13 KJHG beschreibt arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit. Jugendberufshilfe als Einzelfallhilfe, als außerschulische Bildungsarbeit durch Projekte der Berufsfrühorientierung und der Lebens- und Berufswegplanung und weiterführende Beratung werden von uns in diesem Sinne verantwortet.

In der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit gelten die Prinzipien der Freiwilligkeit und der Mitbestimmung. Das heißt, unter den Kindern und Jugendlichen unterbreiteten Angeboten haben diese ein Wunsch- und Wahlrecht. Darüber hinaus sind alters- und entwicklungsspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. Kinder und Jugendliche werden in die Planung, Vorbereitung, Durchführung und schließlich Auswertung von Aktivitäten und Projekten aktiv einbezogen. Auch die Mitarbeit in Netzwerken der Hilfe gehört zu den Beteiligungsformen.

Die Jugendberufshilfe arbeitet eng mit Fachkreisen, Arbeitsgruppen und Arbeitsgemeinschaften in Stralsund zusammen und ist mit den vielfältigen Diensten und Einrichtungen vernetzt.

JBH nach § 13 KJHG hat auch die Aufgabe, junge Menschen an den Schwellen von der Schule in Ausbildung und von der Ausbildung in den Beruf auf dem Weg des Suchens, der Orientierung und des Findens zu begleiten und zu helfen. In der Schule, nachmittags in der Freizeit und an den Orten und Plätzen sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Jugendberufshilfe eine kontinuierlich Partnerin der Hilfe in arbeitsweltbezogenen Fragen finden.

Die Schwierigkeiten, die erste Schwelle zu meistern, haben viele Ursachen und Auswirkungen. JBH unterstützt und begleitet SchülerInnen durch Einzelfallhilfe, in Klein- und Großgruppen, in Seminaren oder in verschiedenen Themenprojekten. Die erste Schwelle ist überwindbar und kann in eine erfolgreiche Lebens- und Berufswegplanung einmünden, auch für die, die Hilfe benötigen.

Auch das Stocken oder Scheitern an der zweiten Schwelle ist überwindbar. Auch hier setzt Jugendberufshilfe eigene Akzente durch die Anlaufstelle, in der Hilfe gefunden werden kann.

Besucheranschrift Geschäftsstellenanschrift
Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V.
Jugendberufshilfe
Einsatzstellenleitung Frau Gohrbandt
Großer Diebsteig 3
18439 Stralsund
Tel.: 0 38 31 – 28 22 38
Fax: 0 38 31 – 28 50 72
eMail: jana.gohrbandt@kdw-hst.de
Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V.
Bereich Dienste in der Arbeitswelt
Carl-Heydemann-Ring 55
18437 Stralsund
Tel.: 0 38 31 - 30 34 16
Fax: 0 38 31 - 30 34 20
eMail: info@kdw-hst.de


Die Jugendberufshilfe als Angebot der Hilfe in der Hansestadt Stralsund wird ermöglicht durch die Anteilsfinanzierung des Land Mecklenburg-Vorpommern und des Europäische Sozialfonds.

Flankierende Fördermittel werden unterjährig eingeworben und projektabhängig eingesetzt.

Ein Bildungsangebot als Beispiel für Gruppenarbeit an der 1. und 2.Schwelle:

Der Finanzführerschein - Jugendberufshilfe
für SchülerInnen und junge Erwachsene - ohne Schulden gut leben
  • ca. 6 % der 13- bis 17-jährigen SchülerInnen und Jugendlichen sind überschuldet
  • mit Vollendung des 18. Lebensjahres beginnt die Geschäftsfähigkeit
  • mit Vollendung des 18. Lebensjahres steigt das Risiko der Überschuldung
  • jede/r 5. Jugendliche/junge Erwachsene ab dem 20. Lebensjahr hat ca. 3.500 € Schulden (Stiftung Warentest)
  • Zahlungsschwierigkeiten entstehen beispielsweise durch die unbedachte Handynutzung
  • auch der Internethandel führt oft zur Verschuldung
  • bargeldloser Zahlungsverkehr lässt die Übersicht über die Finanzen schwinden
  • Unerfahrenheit und mangelnde Information führen zu riskanten Vertragsabschlüssen
  • Schuldenmachen ist zwar nicht „in“ aber allgegenwärtig
  • Beschaffung, Abzocken und Vertickern führen nicht zum guten Leben.
Ohne Schulden gut leben - der Finanzführerschein hilft vorbeugen:
Jugendliche lernen ihr Einkommen zu verstehen, zu planen und einzuteilen. Ein eigener Haushaltsplan wird erstellt, um über den Monat zu kommen.
Ziel:
Der Finanzführerschein vermittelt Wissen und Kenntnisse in finanziellen Dingen. Der Finanzführerschein erweitert die persönlichen Fähigkeiten, um sich im Dschungel der Möglichkeiten, Geld los zu werden, nicht zu verzocken. Junge Menschen machen sich fit, um nicht in der finanziellen Sackgasse zu landen. Junge Menschen bekommen „Know how“, um anderen beizustehen. Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen aller Abgangsklassen, Auszubildende, junge Erwachsene aus Arbeitsfördermaßnahmen, Jugendliche in Freizeiteinrichtungen
1 Kurs = 4 Seminare:
Orte: Schulen, Jugendclubs, soziale Einrichtungen, Bildungsträger Abschluss: Nach 3 Seminartagen a 3-4 Stunden wird am 4. Tag eine Prüfung abgelegt.. Die Grundlage für den Finanzführerschein stellt der Verein Schuldnerhilfe Essen e.V.. (VSE).