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Geldsegen für die Kulturkirche Ostsee Zeitung
geändert am 02.11.2009 von Administrator
30.10.2009 - 10:43 Für 1,47 Millionen Euro können in St. Jakobi Sanierungsarbeiten im Langschiff, an den Gewölben und am Altar fortgeführt werden.
Einen letzten Blick warfen gestern die Besucher auf die Hundertwasser-Bilder in der Kulturkirche St. Jakobi. Am späten Abend wurde die Ausstellung abgebaut. „Wir haben 26 000 Eintrittskarten verkauft“, resümierte Kulturmanager Franz Triebenecker nicht ohne Stolz im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Badrow, bevor dieser in der Jakobikirche den offiziellen Startschuss für die nächste Sanierungsphase des Gotteshauses gab. Aus dem Investitionsprogramm Nationale Unesco Welterbestätten stehen für die weitere Sanierung der dreischiffigen Basilika aus dem 14. Jahrhundert 1,47 Millionen Euro bereit. Dieser warme Geldregen kommt dem Langschiff, den Gewölben, Säulen, dem Fußboden und dem Altar zugute. Nach dem Abbau der Hundertwasser- Ausstellung werden ab Montag die Bauleute anrücken undmit den ersten Arbeiten beginnen. „Die Veranstaltungen in der Kulturkirche werden durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt“, versicherte Architekt Klaus Grützmann von der Architektenarbeitsgemeinschaft Kirche St. Jakobi. „Die Hundertwasser- Ausstellung wird natürlich ab Mai 2010 auch wieder zu sehen sein“, betonte Kulturmanager Franz Triebenecker und beruhigte mit einer solchen definitiven Aussage den OB, der dieses Stralsunder Highlight neben dem Ozeaneum nicht mehr missen möchte. Archäologe Gunnar Möller von der Abteilung Denkmalpflege ist schon jetzt gespannt, wie es in den Grüften links und rechts unterhalb des Kirchenaltars aussieht. „Wir werden die Situation unter dem Hochaltar dokumentieren und die Grabplatten sichern“, beschreibt der Stadtarchäologe seine vor ihm liegende Arbeit. „Die Kirche soll auch in Zukunft ihren alten Charakter behalten und nicht auf Hochglanz saniert werden“, meinte Gerd Meyerhoff, der als Vorstandschef des Stiftungsvorstandes der Kulturkirche und somit als Bauherr ganz klare Vorstellungen hat. Die Arbeiten sollen 2012 abgeschlossen sein. |