Unser Nachsorgeangebot richtet sich an suchtgefährdete und Suchtmittel konsumierende Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 21 Jahren. In der Regel nehmen wir Jugendliche auf, die im Anschluss an den körperlichen Entzug (in der klinischen Entgiftung) oder einer stationären Langzeittherapie professionelle Unterstützung auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes, drogenfreies Leben brauchen.
Im Einzelfall ist auch die Aufnahme von Jugendlichen nach dem Jugendgerichtshilfegesetz möglich, die über eine Gerichtsauflage Zugang zu einer Drogen/Alkoholproblematik bearbeitenden Einrichtung finden sollen. In diesem Zusammenhang messen wir der Klärung der Motivation eine besondere Bedeutung zu.
Mit der Entgiftung beginnt ein Weg des Ausstiegs aus der Welt der Drogen. Dieser häufig langwierige und anstrengende Prozess kann nur auf der Basis einer eigenständigen/freiwilligen Entscheidung der Jugendlichen für ein Leben ohne Drogen gelingen. Entscheidendes Kriterium für die Aufnahme ist der Wunsch der Jugendlichen, ihr Leben eigenverantwortlich und abstinenzorientiert „in die eigenen Hände zu nehmen“.
| Inhaltliche Schwerpunkte: |
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psychologische und pädagogische Einzelgespräche im direkten „Trainingsfeld“ des Bewohners |
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Gruppengespräche |
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Rückfallprophylaxe und Rückfallbearbeitung |
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individuelle Tages- und Wochenplanung mit regelmäßigen und verbindlichen Aktivitäten |
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ergotherapeutische Maßnahmen, die vorrangig im Lebensraum des Bewohners angesiedelt sind |
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individuelle sportliche Aktivitäten |
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freizeitpädagogische und erlebnispädagogische Aktivitäten |
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Vermittlung von Schul- und Ausbildungsmaßnahmen/Praktika |
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Umsetzungshilfen bei der Suche nach individuellen Lebensperspektiven |
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