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Hauszeitschrift Tatwort: Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V. und Tochtergesellschaften

Aktuelle Ausgabe: 04/2008

 

 

ältere Ausgaben finden Sie am Ende im PDF - ARCHIV

 

Gesundheitsfonds ab 2009 -Auszug aus dem Interview mit dem Bezirksgeschäftsführer der BARMER Stralsund, Herrn Reinhard Borgerding

Liebe tatWort Leserinnen und Leser,
der Gesundheitsfonds kommt, was wird sich ändern, nachfolgend einige Antworten: tatWort: Wann kommt der Gesundheitsfonds?

R. Borgerding: Am 1. Januar 2009! Mit dem Gesundheitsfonds wird die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen neu geregelt. Das gilt also auch für Ihre BARMER.
tatWort: Wird alles anders?
R. Borgerding: Nein! Vieles bleibt bei der Beitragszahlung unverändert. Aber es gibt Neuerungen, über die wir unsere Versicherten informieren wollen. Wichtig: Sie brauchen selbst nicht aktiv zu werden! Die BARMER informiert Sie, wenn sich Änderungen ergeben.
tatWort:
Was ist neu?
R. Borgerding: Der einheitliche Beitrag! Alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zahlen ab 1. Januar 2009 den gleichen Beitrag. Alle Beiträge fließen in „einen Topf“. Egal in welcher Krankenkasse jemand versichert ist, die Höhe des Beitragssatzes ist also überall gleich. Für die Sozialversicherung nichts Ungewöhnliches: Denn das gibt es auch bei der Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.
tatWort: Was bedeutet ein einheitlicher Beitrag?
R. Borgerding: Mehr Transparenz! Service, Qualität und Leistungen sind bei der Wahl der Krankenkasse entscheidend. Wechselnde Beitragssätze zwischen Kassen sind ab 2009 Vergangenheit. Die Finanzierung der Krankenkassen wird transparenter.
tatWort: Wer legt den Beitragssatz fest?
R. Borgerding: Die Bundesregierung! Legte bisher jede Kasse ihren Beitragssatz selbst fest, wird dieser zukünftig einheitlich von der Bundesregierung bestimmt. Wichtig: Erstmalig zum 1. November 2008 gibt die Bundesregierung den neuen Beitragssatz für alle Kassen bekannt. Dieser gilt ab Januar 2009.
tatWort: Ist die Höhe des neuen Beitrags bekannt?
R. Borgerding: Nein! Bevor die Bundesregierung entscheidet, werden im Herbst 2008 Sachverständige die voraussichtliche Einnahmen- und Ausgabenentwicklung bei den Kassen einschätzen. Jedes Jahr wird es eine solche Prognose geben. Der Beitragssatz ist so lange gültig, bis die Bundesregierung ihn neu bestimmt.

 

 

 


Reinhard Borgerding
Bezirksgeschäftsführer
BARMER Stralsund

Interview & Foto: Frank Hunger

tatWort: Ändert sich die Beitragszahlung?
R. Borgerding: Nein! Die gesamten Sozialversicherungsbeiträge werden wie bisher vom Lohn, vom Gehalt, von der Rente oder vom Arbeitslosengeld abgezogen. Also auch Ihr Krankenversicherungsbeitrag. Dieser liegt wie bisher für alle Mitglieder um 0,9 Prozent (gesetzlicher Sonderbeitrag seit 2005) über dem Anteil des Arbeitgebers. Beschäftigte: Für die Beitragszahlung bei Angestellten, Arbeitern und Auszubildenden ist in der Regel der Arbeitgeber verantwortlich. Er führt die Beiträge an Ihre BARMER ab. Die BARMER leitet die Gelder an den Gesundheitsfonds weiter.

  • Rentner: Für Rentner/ innen überweist weiterhin die Renten-versicherung. Allerdings hier direkt an den Gesundheitsfonds.
  • Arbeitslose: Für Arbeitslosengeldempfänger zahlt die Bundes-agentur für Arbeit den Krankenversicherungsbeitrag. Auch hier direkt an den Gesundheitsfonds.
  • Selbstzahler: Für Selbstzahler, wie z.B. Studenten/ innen, ändert sich am Beitragsverfahren nichts. Die Beiträge sind an die BARMER zu leisten, die wiederum an den Gesundheitsfonds abführt.
tatWort: Wie beteiligt sich der Staat?
R. Borgerding: Mit Steuern.

tatWort sagt herzlichen Dank!
 
(SD) Erlebnispädagogische Freizeit der Suchtnachsorgeeinrichtungen Drammendorf & Samtens in Höör
Die Aufregung ist den Jugend-lichen und den Betreuern anzumerken, als sich die Fähre in Richtung Schweden endlich in Bewegung setzt. Seit ungefähr drei Monaten war die Freizeit immer wieder Gesprächsthema inden Häusern, vor allem bei den Jugendlichen. Das Programm des einwöchigen Aufenthalts im „Vildmarkscenter“ in der Nähe
von Höör ließ erkennen, dass körperliche Aktivitäten einen großen Stellenwert einnehmen würden.Mit einigen Zwischenstopps ereichten wir am späten Nachmittag unser Quartier. Marlene, die Verkaufsmanagerin, empfing uns herzlich. Nachdem wir unsere drei Ferienhäuser bezogen hatten, gab es vor dem gemeinsamen Abendbrot die Informationen für den
 

nächsten Tag: Treff um 9.00 Uhr im „Camp Wildwest“ zur „Erledigung von Aufträgen in der Wildnis“. Die gebildeten Teams mit jeweils vier Mitgliedern hatten auf einer Wanderung durch den Wald verschiedene Stationen zu absolvieren, wie z.B. bestimmte Knoten unter Zeitdruck binden, mit einem Stab über einen breiten Graben springen, über einen „Fluss“ hangeln. Unter anderem sahen wir einen Ameisenhaufen von ca. 1,60 m Höhe. Das High- Freitzeit in Höör / Schweden light kam, wie nicht anders zu erwarten, zum Schluss: Abseilen von einem 16 m hohen Felsen. Spätestens an dieser Station war für jeden eine Grenze spürbar. Fazit nach einem Abschiedseis in Malmö: Wir -Jugendliche und Betreuer- erlebten einander in einem fremden Umfeld und in ungewohnten Situationen. Fähigkeiten und auch Schwächen traten zu Tage, denen sich jeder Einzelne stellen musste. Der Umgang miteinander und die gesammelten Erfahrungen ermutigen beide Seiten, die gesteckten Ziele in der lfd. Arbeit, und nicht nur in dieser, weiter zu verfolgen. Und dann noch: nächstes Jahr um 07:00 Uhr an der Fähre in Mukran!!!                                Text & Foto: Vera Oelke (Einsatzstellenleitung)

 
15 Jahre Frühförderstelle Rügen - ein Gastbeitrag von Andrea Stein

Es ging immer weiter ... und das nun schon 15 Jahre lang. Dieses besondere Ereignis ihres Bestehens durfte die Frühförderstelle Rügen am 01. April diesen Jahres begehen und im Juni 2008 feiern. Da ich selbst einmal dort tätig gewesen bin, erinnere ich mich noch gut an die Anfänge in der Rugardstr. in Bergen, an die Zeit des Wartens und Eintreffens der ersten Kinder. Kürzlich besuchte ich zwei von ihnen: M., damals zweijährig und aufgrund ihrer Behinderung ein hilfloser Mensch mit fragenden Eltern. M. lernte krabbeln, sprechen und spielen. Bereits ein Jahr später gelang die Eingliederung in den örtlichen Regelkindergarten. Bis zum Schuleintritt begleiteten wir sie und berieten Eltern und Erzieherin. In diesem Sommer feierte sie ihren 18. Geburtstag und ist zu einer aufgeschlossenen, lebenslustigen Frau herangewachsen, die bald eine Ausbildung in einer WfB beginnen wird. K., damals fünfjährig. Er fand sich in der Welt nicht zurecht, konnte deshalb keinen Kindergarten besuchen. Nach zwei Jahren Frühförderung war es mö-

 

glich,ihn in die örtliche Grundschule aufzunehmen. Weitere zwei Jahre begleiteten wir ihn noch. Jetzt stand ein junger Mann vor mir, größer als ich selbst. Er absolvierte die Realschule und befindet sich jetzt in einer geschützten kaufmännischen Ausbildung. Zwei Beispiele, die stellvertretend für so viele stehen. Was prägt eigentlich diese Stelle? Ich denke sehr viel Mühsal. Bedingt durch bestehende Strukturen, die räumliche Entfernung vom Träger, auch finanzielle Engpässe. Es war von je her ein hohes Maß an Engagement und selbstverantwortlicher Arbeit erforderlich. Die enttäuschende Gästezahl zum "Tag der offenen Tür" im Juni war ein stummer Zeuge dieser Mühsalen. Doch in dieser Schwere wirkt die Freude doppelt, die Freude darüber, dass es -einem Wunder gleich- immer wieder weiterging und kleine Menschen ihren Weg ins Leben, in ihre Lebendigkeit fanden.Möge auch die Frühförderstelle Rügen weiter leben und ihren so wichtigen Dienst tun können, das wünscht Euch bzw. Ihnen.

 
Wir über uns, ein Kurzporträt - auf 25 Fragen bitte 25 kurze Antworten!


Horst Stahmann (44)
KDW e.V.
Kulturkirche St.Jakobi
tätig seit 01.02.2008

tatWort: Ihr liebster Zeitvertreib?   
Antwort:
Mit guten Freunden etwas unternehmen

tatWort:
Ihr Hauptcharakterzug?   
Antwort:
Offen für Neues

tatWort:
Wofür geben Sie gern unnötig- viel Geld aus?    
Antwort:
Licht und Tontechnik

tatWort:
Ihr größter Fehler?
Antwort:
Meine Ungeduld

tatWort: Wer oder was hätten Sie sein mögen?
Antwort:
Neil Armstrong

tatWort: Ihr/e Held/in in der Geschichte oder in der Gegenwart?
Antwort: Alle Menschen die sich tagtäglich gegen Krieg und Ungerechtigkeit engagieren.

tatWort: Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Antwort:
Karin Slaughter: "Gottlos"

tatWort: Ihr/e Romanheld/in?
Antwort:
Frodo und Gandalf

tatWort: Ihre Lieblingsmusik, Band bzw. Interpret?
Antwort: Pink Floyd, The Alan Parsons Projekt

tatWort: Wofür lohnt es sich zu kämpfen?
Antwort:
Frieden und Gerechtigkeit

tatWort: Verraten Sie uns Ihr peinlichstes Erlebnis?
Antwort:
Das wäre mir zu peinlich.

tatWort: Was schätzen Sie an Freunden am meisten?
Antwort:
Vertrauen und Hilfsbereitschaft

tatWort: ... und an einer Frau?
Antwort:
Die Art und Weise die Dinge des Lebens völlig anders
als Männer anzugehen.

tatWort: ... und an einem Mann?
Antwort: Ohne viel Worte einfach anzupacken

tatWort: Ihr liebster Zeitvertreib?
Antwort: Mit guten Freunden etwas unternehmen

tatWort:
Ihr Hauptcharakterzug?
Antwort: Offen für Neues

tatWort:
Wofür geben Sie gern unnötig- viel Geld aus?
Antwort: Licht und Tontechnik

tatWort:
Ihr größter Fehler?
Antwort: Meine Ungeduld

tatWort: Welche/n Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Antwort: Ungeduld

 

tatWort: Ihr Lieblingsmaler/in?
Antwort: Ich habe bisher keinen Zugang zur Malerei gefunden.

tatWort: Lieblingssendung?
Antwort: Battlestar Galactica, Scheibenwischer

tatWort: Ihre Lieblingsessen und -getränk?
Antwort: Ein großes Steak mit Backkartoffel, dazu ein kräftiger, süßer Rotwein.

tatWort: Was ist für Sie Glück?
Antwort:
Geliebt zu werden.

tatWort: Und Unglück?
Antwort: Nicht geliebt zu werden.

tatWort: Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Antwort: Wahrheit von Lüge unterscheiden zu können.

tatWort: Wie möchten Sie sterben?
Antwort:
Auf keinen Fall allein im Bett.

tatWort: Die 3 wichtigsten technischen Errungenschaften sind ...?
Antwort: Telefon, Computer, Röntgengerät

tatWort: Auf eine einsame Insel nehme ich drei ,,Dinge“ mit ...
Antwort:
Meine Frau, die drei Bände: "Herr der Ringe" und meine Musik.

tatWort: Ihr Motto?
Antwort: Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.

 
Eine Welt Wagen in Gingst - neue Ideen platziert -

In unserer Trägerschaft ist vor der Evangelischen Kirche in Gingst eine neue Ideen platziert. Dort steht seit August ein Bücherwagen. 12 langzeitarbeitslose Jugendliche haben unter fachkundiger Anleitung einen abgewirtschafteten Bauwagen umfunktioniert und zum Bücherwagen ausgebaut. Das Bücherdorfvorhaben führte dazu, dass wir beim Jugendamt des LK, der Gemeinschaft für Arbeit auf Rügen und beim Land MV mit dem Europäischen Sozialfonds ein Projekt einreichten, das Beschäftigung, Qualifizierung und Förderung der jungen Menschen zum Inhalt hat. Der Bauwagen ist fertig und jetzt aufgestellt. Geplant als Wagen des gefährlichen Buches haben sich die Akteure zunächst dafür entschieden, eine Eine Welt Ausstellung im Wagen zu zeigen. Der Eine Welt Wagen will Anregungen geben und zum Verweilen einladen. Neben umfangreichem Informationsmaterial gibt es auch die Möglichkeit, sich hier auszutauschen. Wird der Wagen einmal als Wagen des gefährlichen Buches genutzt, wird das Thema Eine Welt erhalten bleiben, wenngleich die Ausstellung dann einer Ausstellung zu gefährlichen Büchern weichen muß. Gefährliche Bücher sind solche, die nicht veröffentlicht werden durften (z.B. 5 Tage im Juni von Stefan Heym), die im 3. Reich verbrannt wurden (z.B. Kudel-daddeldu von Ringelnatz) oder solche, die allzu

 
kritisch sind und die Autoren in Lebensgefahr bringen (z.B. Journalisten in Russland). Die Jugendlichen haben hier die Chance,sich arbeitsweltlich zu erproben und für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt wieder interessant zu machen.
Der Bücherwagen ist eine zusätzliche Attraktion in und für Gingst, denn er hat auch einen
kleinen Lesegarten und einen interessanten Bücherfundes. Wichtiger ist aber, dass die Jugendlichen, die hier auch soziale Betreuung erfahren, auf Grund ihrer sichtbaren Arbeitsergebnisse, noch eine Chance zur Integration erhalten. Dieses, so auch die Mitarbeiter unseres Diakonieprojektes, soll mit dem Medium Buch in der Arbeitswelt versucht werden.

Text: Axel W. Markmann (Einsatzstellenleitung) / Foto: Egon Nehls
 
Unser neuer Ecclesia- Ansprechpartner - Leistungsstarker Partner in Versicherungsfragen -
Seit vielen Jahren ist der Ecclesia Versicherungsdienst der leistungsstarke Partner des KDW Stralsundin allen Fragen des Versicherungsschutzes. In seiner gesamten Geschäftstätigkeit folgt das Unternehmen dem Auftrag seiner Gesellschafter, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege hochwertige Deckungs-konzepte zu besonders günstigen Konditionen anzubieten.
Gesellschafter sind die Evangelische Kirche und die Wohlfahrtsverbände Diakonisches Werk und Caritas.
Die Ecclesia Versicherungsdienst GmbH ist ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe, die mit rund 1.200 Mitarbeitern/innen zu den größten Versicherungsmaklern Deutschlands zählt. In ihren traditionellen Geschäftsfeldern Wohlfahrtspflege, Kirche und Gesundheitswesen ist die Ecclesia Gruppe seit vielen Jahren Marktführer.
Neben maßgeschneiderten Versicherungslösungen bietet die Unternehmensgruppe qualifizierte Beratungsleistungen u.a. zu Risiko-
 
management, Finanzen und Versicherungsmathematik an. Sitz des 1992 (als GmbH) gegründeten Ecclesia Versicherungsdienstes ist Detmold. Dort ist auch die Hauptverwaltung der Unternehmensgruppe angesiedelt. Kunden in Mecklenburg-Vorpommern werden über die Ecclesia- Niederlassung Berlin betreut. In der Niederlassung mit eigener Schadenabteilung legen knapp 20 Mitarbeiter/innen höchsten Wert darauf, dass die Interessen der Kunden auch im Konfliktfall gewahrt werden.

Das Kreisdiakonische Werk Stralsund e.V. betreut ab sofort Herr Mario Seidel (29). Er ist Versicherungskaufmann und mit den besonderen Bedürfnissen von Sozialeinrichtungen bestens vertraut.

Herr Seidel ist für Sie u.a. wie folgt ereichbar:
ECCLESIA Versicherungsdienst GmbH /
Niederlassung Berlin Gutenbergstr. 15 10587 Berlin
Tel.: 030 - 408 10 131 Fax: 030 - 408 10 233
Funk: 0160 - 746 59 40 Mail: mseidel@ecclesia.de

 
Nordkirche -Wat schall dat? Rückblick auf den Mitarbeiter/innentag -Chancen und Risiken der Nordkirche für Mitarbeiter/innen

Zum Mitarbeiter/innentag hatten die MAV's der nordelbischen, mecklenburgischen und pommerschen Kirche am 09.07.2008 nach Lübeck eingeladen. Es kamen über 500 Mitarbeiter, die meisten aus der nordelbischen Kirche, M/V war leider sehr gering vertreten. Der Tag begann mit einem Gottesdienst im Lübecker Dom, mit einer Predigt der Lübecker Bischhöfin Bärbel Wartenberg-Potter. Sie begrüßte anschließend zum Tag des Kennenlernens, bei dem es wichtig sei Erfahrungen austauschen zu können, denn „keine Erfahrung darf unter den Tisch gekehrt werden“. Der Tag wurde dann in der Kulturkirche St.Petri fortgesetzt. Im ersten Teil gaben die Mitglieder der Arbeitsstelle Nordkirche, Informationen über die Beweggründe für eine Kirchenfusion und über den Entwurf des Fusionsvertrages. Zur Frühjahressynode soll dann der F.vertrag zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Im F.vertrag wird eine Gehaltangleichung vorgeschlagen und es soll durch die Fusion keine betriebsbedingten Kündigungen geben. In Schwerin soll es eine Außenstelle des Kirchenamtes geben, die die Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Staatsvertrag der Kirche im Land M/V bearbeiten soll. Michael Koch, Vorsitzender des nordelbischen Gesamtausschusses widersprach der Aussage, Gottesdienst i. Lübecker Dom dass es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen wird. Der solidarische Finanzausgleich wird die nordelbischen Kirchenkreise mit etwa 4,2 Prozent

 
belasten. Dadurch kann es in den Kirchengemeinden zu Arbeits-reduzierungen oder Kündigungen kommen.Herr Süptitz aus Pommern betonte, dass die pommersche als auch die mecklenburgische Kirche nicht mit leeren Händen kommen. So werden wunderschöne Kirchenbauten und Grundbesitz mit eingebracht. Unklar sind u.a. noch die tariflichen Regelungen der künftigen Nordkirche. An der Diskussion darum, beteiligten sich fast ausschließlich die nordelbischen Mitarbeiter/innen. Es ging hierbei weniger um die Fusion der drei Kirchen, sondern viel eher um die noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen des eigenen Tarifwerkes und künftigen Kirchenverwaltung.

 

 

 

Text & Foto:
Gudrun Timm &
Anja Behrens
Verw.Mitarbeiterinnen

Alle Jahre wieder - Hilfsaktion: Weihnachten im Schuhkarton!
Wir wollen auch in diesem Jahr, neben vielen Anderen, auch die Mitarbeiter/innen, Dienste und Partner des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V. herzlich einladen, wieder oder ganz neu bei der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" mitzumachen und würden uns über Eure Rückmeldungen, Nachfragen, Ideen und Zusagen sehr freuen! Im letzten Jahr sind in Stralsund ca. 300 Schuhkartons für bedürftige Kinder, u.a. in Weißrussland, Armenien und der Ukraine zusammengekommen. Wir sind dankbar für die vielen Geschenke-Packer und Helfer/innen, die sich so engagiert beteiligt haben! Einige sind schon wieder seit geraumer Zeit auf Schnäppchenjagd oder haben schon viele Schuhkartons gesammelt, toll!
 

Es handelt sich um die weltweit größte Geschenk-Aktion für Kinder in Not. So einfach ist das Päckchenpacken:

Ein handelsüblicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt,mit Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude macht, gefüllt: Schulsachen wie Hefte, Buntstifte und Lineal oder Hygieneartikel wie Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm sind in den Empfängerländern wahre Schätze. Kleidung, Spielsachen und Süßigkeiten - all das, was Kinderherzen höher schlagen lässt - machen das Päckchen komplett. Hoffnung in die Welt -die Geschenke werden direkt in Slums, Kranken- und Waisenhäuser oder direkt zu Not leidenden Familien gebracht. An vielen Orten ist die Verteilung in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. Die Kinder erhalten ihr Geschenk ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes. Wohin gehen die Geschenke in 2008 - es werden sich Mädchen und Jungen in Osteuropa, Südafrika und in der West-Bank freuen.

Es grüßen herzlich -Thomas & Conny Gürgen von der Jugendkirche
Tel.: 03831 - 498 295 / 0172 - 455 46 49

 
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen.“

Auf der Suche nach Antworten wie verlässlicher Orientierung, ist die Bibel für viele eine unerschöpfliche Quelle. Ausgewählte Verse, wie etwa der Tauf-, Konfirmations-, Firmungs- oder Trauspruch, begleiten uns oft ein ganzes Leben. Welches ist Ihre wichtigste Bibelstelle? Auf diese Frage haben in der zweiten Auflage der ,,Politikerbibel" 50 Bundespolitiker/innen ihre ganz persönliche Antwort aufgezeigt und kommentiert, ergänzt um kurze Lebenslaufangaben & Fotos. In den folgenden Ausgaben wollen wir daraus in Auszügen berichten ...

Markus Meckel (SPD) - Bibelstelle: Galaterbrief 5, 1:
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen.“

persönlicher Kommentar: >>Gott schenkt uns Freiheit -Entgegen manchen Urteilen von außen und mancherlei Erfahrung von innen - der christliche Glaube ist keine Ideologie für Sklaven und Untertanen. Gott schenkt uns Freiheit, wie sie aus uns selbst nicht möglich ist. Er gibt uns Verantwortung und hilft uns, sie zu tragen, ohne uns zu überfordern. Immer wieder stehen wir in der Gefahr, uns in ein Joch der Knechtschaft zu begeben und die Freiheit, die uns geschenkt ist, aufzugeben. Dies Joch kann sehr verschieden aussehen. Es kann eine Diktatur und äußere Herrschaft sein, die uns zu Knechten und Untertanen machen will. Auf diesem Hintergrund ist mir dies Wort in der DDR so wertvoll geworden. Doch kann dies Joch auch das Sich-Einpassen in vorgegebene, gefangen nehmende Verhaltensmuster und Denkweisen sein. Auch in einer gesellschaftlichen und staatlichen Ordnung, die Freiheit und Verantwortung ermöglicht und braucht, gibt es vielfach Verführung in -nicht nur geistige- Knechtschaft. Hier ruft uns Paulus immer wieder neu zu: Lasst euch nicht von Herrschern und falschen Propheten einfangen und täuschen! Euch ist Freiheit geschenkt, lebt sie als Geschenk Gottes. So wird euer Leben sich erfüllen.<<

 

Auszug aus dem Lebenslauf:
Geboren 1952 in der DDR. Abitur in Potsdam, Theologiestudium. 1980-88 Vikariat und Pfarramt in Vipperow/Müritz, 1988-90 Leiter einer Begegnungsund Bildungsstätte bei Magdeburg. 1989 Mitinitiator der SPD-Gründung in der DDR, später stellv. Vorsitzender. Teilnahme am Zentralen Runden Tisch. 1990 Wahl in die Volkskammer, letzter Außenminister der DDR. Seit 1990 MdB. Arbeitsschwerpunkte: Sicherheitspolitik, europäische Integration der ostmitteleuropäischen Staaten, Aufarbeitung der Vergangenheit. Ab 2001 stellv. außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Wahlkreis 057: Landkreis Uckermark und Oberbarnim

Textquelle: Buch >>SUCHET DER STADT BESTES<<- die neue Politikbibel Fotoquelle: http://markusmeckel.de/

 
Was machen Sie eigentlich Heute? -Fragen an: Jan Westphal
Jan Westphal war vom 01.01.1999 bis 31.12.2007 für unseren Kreisdiakonie-verein als Sozialpädagoge tätig. Nach Abschluss seines berufsbegleitenden Betriebs-wirtschaftsstudiums, ist er nun ab 01.01.2008 für einen Diakonieverein in Altenburg tätig geworden.

Interview & Foto:
Frank Hunger

tatWort: Hallo Jan, wobei störe ich Dich gerade?
J. Westphal: Ich befinde mich zwischen 2 Terminen. Eigentlich wollte ich mich gerade vorbereiten, aber freue mich über einen gedanklichen Ausflug nach Stralsund.

tatWort: Im Dezember 2007 haben wir Dich verabschiedet. Es schloss sich die neue berufl. Herausforderung bei einem Diakonieverein in Altenburg an. Was machst Du dort konkret, wie sieht Dein Tag aktuell aus?
J. Westphal: Ich bin dort der stellvertretende Verwaltungsleiter. Dazu gehören vor allem solche Tätigkeiten, wie das Berichtswesen und Kommunikation mit Teilen der Klinik und des angeschlossenen Vereins. Außerdem bin ich verantwortlich für die Bereiche EDV und das Qualitätsmanagement. Da es sich hier aber um eine eher kleine Einrichtung handelt, sind auch viele andere Dinge immer wieder auf meinem Tisch. Es wird nie langweilig.

tatWort: Was steht als Nächstes an?
J. Westphal: Seit dem 01. August wohnt die Familie in Altenburg. Das war keine leichte Entscheidung für uns und ist für die Familie auch immer noch sehr schwer. Wir haben in Altenburg ein kleines Haus und somit viel mehr Platz für alle. Wir wollen mal sehen, wie wir das füllen.

 

tatWort: 9 Jahre Diakonie in Stralsund gingen am 31.12. 2007 zu Ende. Was bleibt Dir nachhaltig in Erinnerung?
J. Westphal: Insbesondere die tollen Kollegen und die doch meist sehr gute Atmosphäre. Aber auch mein Anfang 1999 in den Räumen des Bleichenecks gehen mir dabei durch den Kopf. Es war die Zeit des (rasanten) Wachstums des KDW zu einem wichtigen Träger der Jugendhilfe in Stralsund. Ich denke immer wieder gern daran zurück.

tatWort: Kannst Du unsere Arbeit weiter verfolgen?
J. Westphal: Dankenswerterweise erhalte ich die „TatWort“ regelmäßig per Mail und in der OZ steht immer mal etwas zu den neusten Projekten. Aber auch durch die ehemaligen Kollegen werde ich auf dem Laufenden gehalten.

tatWort: Wie steht es um die Kontakte zu den Mitstreitern/innen aus Deiner Zeit bei uns?
J. Westphal: Wie schon gesagt, ist der Kontakt zu vielen Kollegen noch erhalten, und ich hoffe, diesen auch aus der „Ferne“ pflegen zu können.

tatWort: Jan, von Klaus Dörner stammt der Satz: ,,Kirche ohne Diakonie verliert die Erde, Diakonie ohne Kirche verliert den Himmel“. Was löst dieser Satz in bzw. bei Dir aus?
J. Westphal: In erster Linie und ganz spontan die Frage wie viel Kirche steckt denn (noch) in der Diakonie. Ist sie unverwechselbar in ihrer Arbeit? An zweiter Stelle steht der Impuls zu fragen, wofür die Kirche Diakonie heute braucht? Streben beide nicht eher auseinander und werden sich immer fremder? Was dann ja zur Folge hätte, dass beide einen wichtigen Teil verlieren. Diese Aussage muss immer wieder Teil der Diskussion auch unserer Arbeit in der Diakonie sein oder werden.

tatWort: Welche Schwerpunktaufgaben haben wir ,,Diakoniker/innen“ aus Deiner Sicht aktuell als auch zukünftig zu erfüllen?
J. Westphal: Grundsätzlich die Ausrichtung an den sieben Werken der Barmherzigkeit als Basis, ganz praktisch gesehen, die Probleme der Menschen, denen sich kein anderer widmet, weil es evtl. noch keine Finanzierung gibt, diejenigen, die Diakonie arbeiten, auch um ihre Existenz zu rechtfertigen. Dazu benötigt es natürlich auch Bereiche, aus denen dieses finanziert werden kann, was jedoch nicht die Prämisse sein sollte.

 
Begrüßungen - Verabschiedungen - Glückwünsche
Unsere herzlichsten Glück- und Segenswünsche gehen an zum Geburtstag: Fr.C.Sommer(10.10. DSS 25.); Fr.C.Freyer(17.10. Samtens); Hr.T.Kastius(30.10. HZE); Fr.B. Bednarek(05.11. DDS); Fr.B.Krause(13.11. KITA RDG); Fr.J.Marx(13.11. HZE); Fr.V.Oelke(19.11. Drammend.) Fr. G.Kasch(20.11. KITA RDG); Hr.A.Markmann(21.11.BL 50.); Fr.K.Schaepe(28.11. KITA Heuweg); Fr.M.Lang (30.11.KITA Heuweg); Hr.H.Stahmann(17.11. St.Jakobi 45.); Fr.B.Thiede(18.11.KITA RDG); Fr.H.Ahrens(27.11. KITA RDG); Fr.J.Tuttlies(04.12. Beratungsstelle); Fr.A.Behrens(06.12. Verwaltung); Fr.K.May(06.12.KITA Born); Hr. M.Feilke(08.12. DDS); Fr.K.Freitag(12.12. KITA Heuweg); Fr.K.Gloede(16.12. Ewerk); Fr.E.Lemmer(27.12. KITA Born);Fr.E.Sturm(27.12.KITA RDG); Fr.B.Hammer(19.12. KITA Heuweg); Fr.G.Meier(27.12. KITA RDG); Fr.P. Muschall(02.12. FF HST) Vorstände: Herr Pfr. Bernhard Giesecke(26.10. 50.), ehem. Vorstände: Herr Kurt W. Frey(04.10.);Herr Pfr.Winrich Jax(02.11.); Frau Christa Walther(08.12.) Geburten: Fr.Janet Hartmann 28.06.2008 Sohn Nick, Hochzeit: Peter & Kathrin (Lück) Glöde am 25.07.08; Thomas & Brigitte (Holtfreter) Hammer am 08.08.08., Verabschiedungen: Fr.K.Struck(30.06. KITA Born); Fr.J.Hartmann(13.08. Beratungsstelle Bergen), Begrüßungen & Dienstjubiläum: Fr.Anke Kopelmann(10Jahre Soz.Dienste) Angaben: Gudrun Timm (LoFiBu)
 
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